Aktuelles
Zwischenbericht zur Soforthilfe

Es ist kaum zu glauben, dass bereits vier Wochen vergangen sind, seit wir um Spenden für den Ukraine-Soforthilfefonds gebeten haben. Noch immer tobt der Krieg, und wir können nicht absehen, wie lange wir noch helfen müssen. Doch es gibt bereits viel zu berichten, denn die Hilfe kam genau dort an, wo wir sie haben wollten – vor unserer Haustür!
Wie viele Spenden sind bereits bei den Kindern angekommen?
In den vergangenen 4 Wochen haben wir Stand 7. April 436 Kindern und 377 Erwachsenen (meist Mütter) helfen können. Die Summe, die wir insgesamt ausgezahlt haben beläuft sich auf 56.165€. Dabei sind vor allem Kinderkleidung, Lebensmittelpakete, Kinderbedarfe und Hygienepakete nachgefragt worden. Mit insgesamt Anträgen aus nahezu alle Bundesländern haben die wellcome-Standorte die Soforthilfe genutzt, um innerhalb kürzester Zeit direkt zu helfen.
Wie ist unsere Soforthilfe bei den geflüchteten Kindern angekommen?
Hinter jeder Hilfe steht immer ein sehr individuelles Schicksal. Hier möchten wir 3 der vielen Erlebnisse mit Ihnen teilen:
Sehr berührt hat uns die Geschichte einer Großmutter, die mit ihren zwei Enkelinnen aus der Ukraine bis nach Altenkirchen in Rheinland-Pfalz geflüchtet ist. Da die Eltern als Grenzbeamte das Land nicht verlassen durften, hat sie die lange Reise auf sich genommen. Nach der Ankunft wendete sie sich direkt an wellcome für die Erstversorgung.
In der Region Wilhelmshaven hat sich ein ganzes Dorf zusammengeschlossen, einen Bus gechartert und 19 Familien an der Grenze zu Polen aufgenommen. Zurück im Dorf wurden eigens dafür Wohnungen zur Verfügung gestellt. wellcome hat diese Familien mit Gutscheinen für die Erstversorgung unterstützt.
Das wellcome-Team in Hamburg unterstützte Gastgeberfamilien, die das Kinderzimmer geräumt und Mütter mit Kindern direkt bei sich aufgenommen haben. Die Gastgeber haben die Geflüchteten zu wellcome begleitet und Einkaufsgutscheine für Lebensmittel und Hygieneartikel abgeholt.
Wie geht es weiter?
Im Augenblick gehen wir davon aus, dass mindestens bis Ostern diese Art der Soforthilfe weiter gebraucht wird. Sobald die staatliche Hilfe greift oder große Organisationen finanzielle Hilfe ermöglichen, werden wir uns zurückziehen. Wir hoffen, dass unser Sonderfonds bis dahin reicht. Im Blick haben wir auch, dass im Anschluss vermutlich die Finanzierung von Eltern-Kind-Angeboten oder auch die Ausstattung von Kinderzimmern erforderlich sein wird.
Wir werden das Geschehen weiter beobachten, freuen uns, wenn Sie im Rahmen Ihrer Möglichkeiten uns weiter unterstützen – auch indem Sie unsere Spendenaktion in Ihrem Netzwerk bekanntmachen.
https://www.wellcome-online.de/spenden/soforthilfe-fuer-kinder-aus-der-ukraine/
In den vergangenen 4 Wochen haben wir Stand 7. April 436 Kindern und 377 Erwachsenen (meist Mütter) helfen können. Die Summe, die wir insgesamt ausgezahlt haben beläuft sich auf 56.165€. Dabei sind vor allem Kinderkleidung, Lebensmittelpakete, Kinderbedarfe und Hygienepakete nachgefragt worden. Mit insgesamt Anträgen aus nahezu alle Bundesländern haben die wellcome-Standorte die Soforthilfe genutzt, um innerhalb kürzester Zeit direkt zu helfen.
Wie ist unsere Soforthilfe bei den geflüchteten Kindern angekommen?
Hinter jeder Hilfe steht immer ein sehr individuelles Schicksal. Hier möchten wir 3 der vielen Erlebnisse mit Ihnen teilen:
Sehr berührt hat uns die Geschichte einer Großmutter, die mit ihren zwei Enkelinnen aus der Ukraine bis nach Altenkirchen in Rheinland-Pfalz geflüchtet ist. Da die Eltern als Grenzbeamte das Land nicht verlassen durften, hat sie die lange Reise auf sich genommen. Nach der Ankunft wendete sie sich direkt an wellcome für die Erstversorgung.
In der Region Wilhelmshaven hat sich ein ganzes Dorf zusammengeschlossen, einen Bus gechartert und 19 Familien an der Grenze zu Polen aufgenommen. Zurück im Dorf wurden eigens dafür Wohnungen zur Verfügung gestellt. wellcome hat diese Familien mit Gutscheinen für die Erstversorgung unterstützt.
Das wellcome-Team in Hamburg unterstützte Gastgeberfamilien, die das Kinderzimmer geräumt und Mütter mit Kindern direkt bei sich aufgenommen haben. Die Gastgeber haben die Geflüchteten zu wellcome begleitet und Einkaufsgutscheine für Lebensmittel und Hygieneartikel abgeholt.
Wie geht es weiter?
Im Augenblick gehen wir davon aus, dass mindestens bis Ostern diese Art der Soforthilfe weiter gebraucht wird. Sobald die staatliche Hilfe greift oder große Organisationen finanzielle Hilfe ermöglichen, werden wir uns zurückziehen. Wir hoffen, dass unser Sonderfonds bis dahin reicht. Im Blick haben wir auch, dass im Anschluss vermutlich die Finanzierung von Eltern-Kind-Angeboten oder auch die Ausstattung von Kinderzimmern erforderlich sein wird.
Wir werden das Geschehen weiter beobachten, freuen uns, wenn Sie im Rahmen Ihrer Möglichkeiten uns weiter unterstützen – auch indem Sie unsere Spendenaktion in Ihrem Netzwerk bekanntmachen.
https://www.wellcome-online.de/spenden/soforthilfe-fuer-kinder-aus-der-ukraine/
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